"Gmail": Rummel um Googles E-Mail-Dienst nimmt groteske Züge an

Es "googelt" derzeit in einem Maße, dass einem fast schon schlecht werden kann. Das jüngste Beispiel: Einige der Glücklichen, die einen Beta-Test-Account für Googles E-Mail-Dienst Gmail ergattert haben, versteigern diesen über das Online-Auktionshaus E-Bay. Die Preise bewegen sich im Schnitt zwischen 30 und 50 Dollar.

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Der unangefochtene Spitzenreiter aber war heute (3. Mai, 19:40 Uhr) die E-Mail-Adresse "hackers@gmail.com". Für sie standen mehr als 200 Dollar zu Gebote. Angesichts dieses "Hype" mehren sich Stimmen, die von Google eine Stellungnahme verlangen. Etwa in der Art, dass alle E-Mail-Adressen, die im Rahmen der Gmail-Erprobung vergeben wurden, nach Ablauf des Beta-Tests für ungültig erklärt werden. Bislang hat sich Google dazu nicht geäußert. Vielleicht gefällt es den Managern der Firma sogar, dass solch Aufhebens um ihren E-Mail-Dienst gemacht wird, zumal das für (gute?) Publicity sorgt. Und die kann ja nicht schaden, vor allem dann, wenn ein Unternehmen angekündigt hat, an die Börse zu gehen und dabei mehr als 2 Milliarden Dollar einzusacken.

Apropos Börse und "Google-Hype": Es gibt jetzt auch einen XML-Newsfeed, der Nachrichten im Zusammenhang mit dem Börsengang des Suchmaschinen-Spezialisten verbreitet. Nun, jedem Tierchen sein Pläsierchen!

Verfasst von: Bernd Reder am 03.05.04, 19:58
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