Ex-Vodafone-Chef Chris Gent landet bei GlaxoSmithKline

Golfen und Genießen waren ihm offenbar zu wenig: Sir Christopher Gent, bis Mitte 2003 Vorstandsvorsitzender des Mobilfunk-Carriers Vodafone, hat das Dasein als Frührentner offenbar satt. Und das, obwohl ihm das Unternehmen Mitte 2003 den Abschied nach 18 Jahren Vodafone mit umgerechnet rund 14 Millionen Euro Pension versüßt hatte. Ab Juni wird Gent einer Meldung von BBC zufolge wieder eine Spitzenposition bei einem Großkonzern besetzen, allerdings nicht einer Firma aus der Mobilkommunikation oder Informationstechnik, sondern bei dem britischen Konzern GlaxoSmithKline (GSK).

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Keine Lust mehr aufs Altenteil: Nach einem Jahr Pause übernimmt Ex-Vodafone-Chef Christopher Gent nun beim Pharmakonzern GlaxoSmithKline eine Position im Topmanagement. (Foto: BBC)

GSK produziert Medikamente, aber auch Produkte wie Mundwasser ("Odol"), Zahnpasta und Nahrungsergänzungsmittel. Gent wird bei GlaxoSmithKline die Position eines "Non-Executive Deputy Chairman" übernehmen, die nach Angaben von BBC mit rund 300.000 Pfund pro Jahr dotiert ist. Das entspricht rund 450.000 Euro. Sollte der Ex-Vodafone-Chef zudem Christopher Hogg, dem derzeitigen Chairman von GSK, nachfolgen, wie viele Experten vermuten, wird sein Salär 749.000 Euro betragen. Nicht schlecht für einen Pensionär!

Verfasst von: Bernd Reder am 27.05.04, 16:02
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