Beiträge von Januar 2004
Bluetooth: Entwicklungs-Kit spart Zeit und Geld
Erheblich kürzere Entwicklungszeiten von Produkten für die Kurzstrecken-Funktechnik Bluetooth verspricht TDK Systems. Sie bietet ein Toolkit an, mit dem ein Produktentwickler nach Angaben des Unternehmens zwei Geräte innerhalb weniger Stunden über Bluetooth miteinander koppeln kann.

Würmer ohne Ende: „Sweet Nancy“ und „Mydoom“ sind auf der Jagd
Das Jahr 2004 ist gerade einmal vier Wochen alt, und schon sind die ersten „Infektionswellen“ über die Welt hinweggefegt. Die Rede ist nicht von der Geflügelpest oder Grippeviren, sondern von „E-Mail-Würmern“, mit denen findige Scherzbolde Rechner infizieren. Der jüngste Vertreter dieser Kategorie heißt Mimail.Q und wurde gestern zum ersten Mal in freier Wildbahn beobachtet.
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Japanische Firmen sind bekannt dafür, hin und wieder Produkte zu entwickeln, die auf den ersten Blick etwas spleenig – oder visionär – wirken. Zu dieser Kategorie zählen Roboter, die als Hilfe im Haushalt oder einfach als „Spielzeug“ und Unterhalter dienen. Ebenso wie Sony mit dem Aibo ist auch NEC auf diesem Gebiet aktiv. Der japanische Konzern hat nun mit dem PaPeRo (Partner-Type Personal Robot) einen “Blechkameraden” vorgestellt, der als Dolmetscher eingesetzt werden kann. Er übersetzt Wörter und Sätze aus dem Japanischen ins Englische und umgekehrt.

Software von Lucent schützt Privatsphäre von Mobilfunk-Nutzern
Die Betreiber von Mobilfunknetzen malen die Vorteile von standortbezogenen Mobilfunkdiensten, so genannte Location Based Services (LBS), in den schönsten Farben: Quasi auf Knopfdruck liefern ein Mobiltelefon oder Personal Digital Assistant (PDA) dem Benutzer Informationen darüber, wo sich das nächstgelegene Kino oder Restaurant befindet, welche Freunde oder Geschäftspartner gerade in der Nähe sind oder ob die Kinder tatsächlich Oma besuchen. Doch nicht in jedem Fall ist es wünschenswert, Informationen über den eigenen Standort über das Mobilfunknetz in die weite Welt hinausposaunt werden.
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Neu sind sie beleibe nicht: Radio Frequency Identification Tags (RFID), also elektronische Etiketten mit integriertem Speicherchip und Transponder, gibt es bereits seit Ende der 80er Jahre. In großem Maßstab wurden solche Smart Tags allerdings bislang nur in wenigen Bereichen. Der Grund: Zum einen die Kosten, zum anderen weil mit dem Strichcode (Barcode) eine Alternative zur Verfügung stand, die für die meisten Einsatzgebiete ausreichte, etwa im Einzelhandel oder der Industrie.

Sollen die Lagerhaltung vereinfachen und die Lieferkette optimieren helfen: Großhandelsketten wie Metro und Wal-Mart wollen in großem Maßstab Funketiketten einsetzen. (Bild: Metro Group)
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Viele Menschen bringen „Wearable Computer“ oder „Wearable Electronics“ bestenfalls mit Sciencefiction-Filmen in Verbindung. Der eine oder andere dürfte mit diesen Begriffen vielleicht sogar Schreckensgestalten wie die „Borgs“ aus der TV-Serie oder den Filmen der Reihe „Raumschiff Enterprise" assoziieren, also Geschöpfe, die einer Mischung aus Lebewesen, Rechnern und teils Kommunikationssystemen gleichen.
Doch Zukunftsmusik ist Kleidung, in die Unterhaltungs- oder Kommunikationsgeräte im wahrsten Sinne des Wortes „nahtlos“ integriert sind, beleibe nicht.
Weiterlesen: Für ganz Coole: Snowboard-Jacke mit MP3-Player und Bluetooth-FunkmodulUnterhaltungsgeräte kommunizieren „wireless“
Eines der heißen Themen auf der Consumer Eletronics Show (CES), die noch bis zum Sonntag in Las Vegas stattfindet, ist die Vernetzung der Wohnung, besser gesagt der elektronischen Geräte, die sich darin befinden. Firmen wie Microsoft, Sony und diverse Hersteller von Netzwerkkomponenten haben offensichtlich die Privathaushalte als Absatzmarkt der Zukunft entdeckt.
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