Beiträge von März 2004
Tipps für das Absichern von Wireless LANs
Tony Bradley und Becky Waring haben auf Jiwire ein "How to" zum Thema Sicherheit in Wireless LANs zusammengestellt. Die Anleitung liegt zwar nur in Englisch vor, ist aber so leicht verständlich geschrieben, dass auch User etwas damit anfangen können, die diese Sprache nicht perfekt beherrschen. Die beiden Autoren beschreiben unter anderem, wie sich ein Wireless LAN zu Hause absichern lässt oder was beim Zugriff auf öffentlich verfügbare WLANs in Hotspots (Public WLANs) zu beachten ist.
Weiterlesen: Tipps für das Absichern von Wireless LANsUS-Studie: Sind Outsourcing und Offshoring doch keine Job-Killer?
Die Debatte um das Verlagern von Arbeitsplätzen in der IT-Industrie ins Ausland gewinnt in den USA an Fahrt. Weil die Kritik am Outsourcing und Offshoring zunimmt, haben nun der Industrie nahe stehende Kreise eine Studie lanciert, die belegen soll, dass durch diese Praktiken keine Jobs verloren gehen. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr habe die Zahl der Arbeitsplätze in den USA um 90.000 zugenommen. Das Auslagern von Tätigkeiten in Niedriglohn-Länder wie Indien oder China habe die Produktivität der Firmen erhöht und ihre wirtschaftliche Lage verbessert. Daher seien sie in der Lage gewesen, im In- und Ausland zu expandieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen, so die Argumentation.
Weiterlesen: US-Studie: Sind Outsourcing und Offshoring doch keine Job-Killer?Messaging: Auf Spam folgt Spim
Während die Spam-Welle ihren Höhepunkt noch längst nicht erreicht hat, ist eine neue Art von "Tsunami" im Anrollen: "Spim" (Spam over Instant Messaging), also unerwünschte Nachrichten, die über Instant-Messaging-Systeme übermittelt werden. Die amerikanische Beratungsfirma Radicati Group geht davon aus, dass im laufenden Jahr weltweit 1,2 Milliarden Spims versendet werden, davon 70 Prozent mit pornografischen Inhalten.

Intel verleibt sich israelischen Wireless-LAN-Spezialisten ein
Nach einem Bericht des israelischen Online-Newsdienstes The Marker hat Intel für 40 Millionen Dollar die Chip-Schmiede Envara übernommen. Die israelische Firma ist ein so genannter "Fabless" Halbleiterproduzent, der Chipsets designt, aber nicht selbst fertigt.

Instant Messaging bei Privatleuten und professionellen Anwendern immer beliebter
Einem Report der Marktforschungsgesellschaft Nielsen-Netratings zufolge hat sich Instant Messaging zu einer "Killerapplikation" im Internet entwickelt. Im Januar machten nach Angaben der Marktforscher in Europa IM-Applikationen den kostenlosen E-Mail-Diensten von MSN, Yahoo oder Web.de massiv Konkurrenz. Der Messaging-Dienst von MSN verzeichnete sogar mehr Besucher als der E-Mail-Service desselben Anbieters.
Tabelle Instand-Messaging-Nutzung in Europa
Weiterlesen: Instant Messaging bei Privatleuten und professionellen Anwendern immer beliebterSun mit speziellem Server für Online-Games
Den Prototypen eines Servers, der speziell für Online-Games ausgelegt ist, wird Sun Microsystems nach einem Bericht von Siliconvalley.com heute der Öffentlichkeit vorstellen. Das System soll vor allem ein Problem lösen, mit dem sich die Anbieter und Nutzer von Online-Spielen derzeit herumschlagen müssen: die Beschränkung auf maximal 3000 User pro Server. Bei konventionellen Systemen, die beispielsweise als File- oder Web-Server dienen, ist das nach Angaben von Sun die Obergrenze.

Testwerkzeuge für Web-Services jetzt verfügbar
Die Web Services Interoperability Organization (WS-I) hat Test-Tools für Web-Services vorgestellt. Mit dem "Web Service Communications Monitor" und dem "Web Service Profile Analyzer" lässt sich überprüfen, ob Dienste mit dem Basisprofil 1.0 der WS-I interoperabel sind. Die Werkzeuge können von der Web-Seite der Organisation heruntergeladen werden.
Linux: Novell will Management-Tools "Yast" von Suse freigeben
Einem Bericht von CNET News.com zufolge plant Novell, das Konfigurations-Werkzeug "Yast" (Yet Another Setup Tool), das Suse in seiner Linux-Distribution verwendet, als Open-Source-Software zum freien Gebrauch bereitzustellen. Novell hat das Nürnberger Unternehmen im November 2003 für 210 Millionen Dollar übernommen und rückte damit im Linux-Markt auf den zweiten Rang hinter Red Hat vor.

New Yorker Firma will "Open-Source-Versicherung" anbieten
Auch wenn es kaum ein Unternehmen zugeben mag, das Linux einsetzt: Der Kreuzzug der SCO Group gegen das Open-Source-Betriebssystem zeigt Wirkung. SCO behautet bekanntlich, ein Teil des Codes von Linux sei geklaut und will von Anwendern der Software Lizenzgebühren eintreiben. Daraus will nun die amerikanische Firma Open Source Risk Management (OSRM) Kapital schlagen.
Weiterlesen: New Yorker Firma will "Open-Source-Versicherung" anbietenServiceprovider klemmen "gekidnappte" Rechner vom Internet ab
Im Kampf gegen die Flut unerwünschter E-Mails (Spam) greifen Internet-Serviceprovider und die Betreiber von Kabelnetzen zu immer drastischeren Methoden: Sie sperren Rechnern, die sie als Ausgangspunkt von Spam identifiziert haben, den Zugang zum Internet. Der skandinavische Telekommunikationskonzern Telia Sonera hat bereits Anfang November vergangenen Jahres damit begonnen, ohne Vorwarnung Rechner zu blockieren, auf denen so genannte Trojaner installiert waren.
Weiterlesen: Serviceprovider klemmen "gekidnappte" Rechner vom Internet abWireless LANs: Mit Tricks über die 100-Megabit-Hürde
Mit allerlei Kniffen versuchen derzeit die Hersteller von Halbleiter-Bausteinen für Wireless-LANs, immer höhere Datenübertragungsraten aus ihren ICs herauszukitzeln. Atheros, Conexant, Broadcom und Agere haben Techniken entwickelt, mit denen sie zwischen 73 und 150 MBit/s erzielen. Die aktuellen Standards 802.11a und 802.11g der für Wireless LANs zuständigen Arbeitsgruppe des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) sehen dagegen derzeit eine Bruttodatenrate von jeweils 54 MBit/s vor. Noch in Arbeit ist die Spezifikation IEEE 802.11n, die eine Verdopplung der Übertragungsrate auf mehr als 100 MBit/s bringen soll. Der Standard wird jedoch voraussichtlich erst Ende 2005 fertig sein.

Online-Auktionen: Menschenhandel via EBay verhindert
Das Online-Geschäft treibt merkwürdige Blüten. Schon seit langem ist bekannt, dass im Web so gut wie alles zu haben ist, vorausgesetzt, man kennt die richtigen Adressen: Waffen aller Art, Anleitungen zum Basteln von Bomben bis hin zu Kinderpornos. Dennoch ist es schon dreist, was sich geschäftstüchtige Händler in Taiwan einfallen ließen: Sie wollten über die taiwanesische Site des Online-Auktionshauses EBay drei Frauen aus Vietnam versteigern. Die Mädchen waren laut der Beschreibung für den "Markt" auf der chinesischen Insel bestimmt.
Weiterlesen: Online-Auktionen: Menschenhandel via EBay verhindertKoreanischer Carrier stellt elektronischen Wachhund vor
Dass die Menschen in Asien elektronischem "Spielzeug" gegenüber aufgeschlossener sind als Europäer oder Amerikaner, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Das gilt auch für Roboter. Firmen wie Sony mit dem Aibo und Qrio oder NEC mit seinem PaPaRo haben solche Systeme entwickelt. Sie finden beispielsweise im Haushalt, als Dolmetscher oder schlichtweg als „Unterhalter“ für einsame Menschen Verwendung.

CeBIT: "Mobility" und Konvergenz sind Topthemen, während Sicherheit an Boden verliert
Die Beratungsfirma Mummert Consulting hat 50 "Top-Aussteller"der CeBIT befragt, welche Themen in diesem Jahr auf der Messe im Mittelpunkt stehen werden. Auf den ersten drei Plätzen rangieren demnach kabellose Netze, also Wireless LANs und Bluetooth, gefolgt vom Zusammenwachsen von Informationstechnik und Unterhaltungselektronik. Auf dem dritten Rang folgt die Mobilfunktechnik UMTS (Universal Mobile Telecommunications System).
Weiterlesen: CeBIT: "Mobility" und Konvergenz sind Topthemen, während Sicherheit an Boden verliertMobilkommunikation: Technik für Übertragungsraten bis zu 1 GBit/s
Einen Durchsatz von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (1 GBit/s) erreicht ein Übertragungsverfahren, das in mobilen Kommunikationssystemen der 4. Generation (4G) zum Einsatz kommen soll. Es wird von drei japanischen Unternehmen entwickelt: dem Mobilfunk-Carrier NTT Docomo, NEC und Fujitsu.
Weiterlesen: Mobilkommunikation: Technik für Übertragungsraten bis zu 1 GBit/sWall Street Journal: IBMs Outsourcing-Praktiken kosten Jobs
In einem Artikel in seiner Online-Ausgabe beschäftigt sich das Wall Street Journal (WSJ) kritisch mit Aussagen von IBM, das Unternehmen werde im Lauf des Jahres in den USA 5000 neue Jobs schaffen. Der IT-Konzern reagierte damit auf die wachsende Kritik von amerikanischen Politikern und Verbänden am Verlagern von Stellen aus Hightech-Branchen wie Informationstechnik und Elektronik in Länder wie Indien oder China.
Weiterlesen: Wall Street Journal: IBMs Outsourcing-Praktiken kosten Jobs„Metallica“ will Live-Mitschnitte jedes ihrer Konzerte als MP3-File anbieten
Die Rockband Metallica zeigte sich seit jeher als besonders rührig, was das Vermarkten ihrer Musik betraf. Viele ihrer Fans stießen die Jungs um Drummer Lars Ulrich vor den Kopf, als sie vehement gegen Online-Musikbörsen wie Napster oder den Tausch von Titeln via Peer-to-Peer-Netze Front machten. Nun lässt die Gruppe von jedem ihrer Konzerte, das sie seit März im Rahmen ihrer Tournee durch Nordamerika gibt, Live-Mitschnitte anfertigen und biete sie den Fans zum Kauf an.

Mitschnitte über "Live Metallica" herunterladen: Fans können sich MP3- oder Flac-Files jedes Konzerts herunterladen, das die Band auf ihrer Tour durch Nordamerika gibt. (Bild: Metallica)
Weiterlesen: „Metallica“ will Live-Mitschnitte jedes ihrer Konzerte als MP3-File anbietenSchwedische Firma stellt Wegwerf-Computer aus Pappe vor
Auf der CeBIT präsentiert Cypak „intelligente“ Pappkartons, in die Prozessoren, Sensoren und Speicher eingearbeitet sind. Bei diesen „Paperboard-Computern“ handle es sich zwar um keine PCs im herkömmlichen Sinn, so Stina Ehrensvärd, Marketingdirektorin und Mitbegründerin der schwedischen Firma. Doch die Elektronik, die in das Papier integriert wird, sei in der Lage, bis zu 32 Kilobyte Daten zu sammeln, zu verschlüsseln und an Lesegeräte auszugeben. Als Verschlüsselungsverfahren steht derzeit AES (Advanced Encryption Standard) mit 128 Bit zur Verfügung; RSA ist in Entwicklung.

SCO versus Linux, Teil 2: Microsoft finanziert angeblich SCOs Kreuzzug gegen Open Source
Vertreter der älteren Generation werden sich vielleicht noch an die Fernsehserien „Denver Clan“ und „Dallas“ erinnern, in denen Bösewichter vom Schlage eines „J. R.“ alias Larry Hagman oder einer „Alexis“, sprich Joan Collins, ohne Unterlass Ränke schmiedeten. In der „Unendlichen Geschichte“ um Linux, die SCO ins Rollen gebracht hat, scheinen nun Gestalten von ähnlich perfidem Wesen aufzutauchen. In der Rolle des „Bösen“ sehen wir laut einem Artikel von Eric S. Raymond für die Open Source Initiative OSI– na raten Sie einmal: natürlich Microsoft.
Weiterlesen: SCO versus Linux, Teil 2: Microsoft finanziert angeblich SCOs Kreuzzug gegen Open SourceSCO versus Linux, Teil 1: Computer Associates geht vor SCO in die Knie
Computer Associates (CAI) hat von der SCO Group eine »Intellectual Property Licence” für Linux erworben. Damit beugte sich die Software-Firma dem Druck von SCO. Das Unternehmen behauptet, es besitze das Urheberrecht an Teilen des Programmcodes des Open-Source-Betriebssystems. Jedes Unternehmen, das Linux einsetze, verstoße somit gegen das Urheberrecht.
Weiterlesen: SCO versus Linux, Teil 1: Computer Associates geht vor SCO in die KnieCIA schädigte sowjetische Wirtschaft mit manipulierter Hightech
Im Kampf gegen das „Reich des Bösen“ war den USA Anfang der 80er Jahre offenbar jedes Mittel Recht. In seinen Memoiren erwähnt Thomas Reed, ein ehemaliges Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates der Vereinigten Staaten, dass der CIA die Ausfuhr von manipulierter Hard- und Software in die Sowjetunion initiierte. Anfang 1982 hatte der damalige Präsident Ronald Reagan für diesen Plan des Geheimdienstes grünes Licht gegeben.
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Ein durchschlagender Erfolg war sie nicht gerade: Gerade einmal 40 Teilnehmer zählte die Demonstration, die der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V. (FoeBuD) vor dem Extra Future Store des Handelskonzerns Metro in Rheinberg am vergangenen Samstag veranstaltete. Die Aktivisten protestierten dagegen, dass Metro im „Supermarkt der Zukunft“ Payback-Kundenkarten verwendete, die mit so genannten RFID Tags (Radio Frequency ID) bestückt waren.


