Beiträge von April 2004
Forschungsprojekt: Drahtlose Netze mit Peer-to-Peer-Strukturen
Neue Wege, was die Struktur von Netzwerken betrifft, propagieren Forscher der Defense Advanced Research Project Agency (Darpa), die vor mehr als 30 Jahren den Grundstein für das heutige Internet legte. Auf einer Konferenz zum Thema Funknetze in Kalifornien formulierte Preston Marshall, einer der Forschungsdirektoren der Agentur, die These, dass drahtlose Ad-hoc-Netze an die Stelle von klassischen "Ende-zu-Ende"-Strukturen treten werden.
Weiterlesen: Forschungsprojekt: Drahtlose Netze mit Peer-to-Peer-StrukturenMessaging: Weblog mit Tipps für Googles "Gmail"-Service
Offiziell ist der kostenlose E-Mail-Dienst, den Google in Kürze anbieten will, noch in der Testphase. Doch bereits jetzt gibt es für Gmail ein Weblog, das Tipps für Gmail-User bereithält.
Weiterlesen: Messaging: Weblog mit Tipps für Googles "Gmail"-ServiceWireless LAN: Legoland ortet verloren gegangene Kids mittels Funknetz
Eltern kennen das Problem: Sei es im Einkaufszentrum, Schwimmbad oder einem Freizeitpark - ab und zu tauchen die lieben Kleinen einfach unter. Dann setzt meist ein hektisches Suchen an, das häufig erst durch eine Lautsprecheransage ein Ende findet, etwa in der Art: "Der kleine Sebastian kann von seinen Eltern an der Infotheke im Bereich C abgeholt werden." In den Freizeitparks des dänischen Spielzeugherstellers Lego gehört das nun der Vergangenheit an. Im Legoland lassen sich vagabundierende Kinder nun mithilfe von Wireless LANs und Funketiketten aufspüren.

Content-Business: Mithilfe von RSS auf die Job-Jagd gehen
In den USA hält "RDF Site Summary", kurz RSS, jetzt auch im Arbeitsmarkt Einzug. Mittels RSS-Reader können sich dort Arbeitsuchende auf die Jagd nach einem neuen Job machen. Der Dienst RSSjobs fragt die Web-Seite der Online-Jobbörse Monster.com nach neuen Postings von Arbeitstellen ab und füttert damit den Reader des Interessenten. Der muss zuvor ein Profil hinterlegen, damit RSSjobs aus dem Angebot diejenigen Jobs herausfiltert, die für den Betreffenden in Frage kommen.

Wireless LAN: "Meta-Liste" von Wardriving-Tools
Ergänzend zu meinem Beitrag über Analyse- und Hacker-Software für Wireless LAN hier noch eine Aufstellung von solchen Programmen, die The Wireless Weblog veröffentlicht hat. Sie ist zwar nicht besonders ausführlich. Dafür sind die Programme aber nach Betriebssystemen sortiert.
Weiterlesen: Wireless LAN: "Meta-Liste" von Wardriving-ToolsWireless LANs: Handwerkszeug für den WLAN-Hacker
Alles, was ein "War Driver" für seine Exkursionen in fremde Wireless LANs benötigt, hat Wi-Foo auf ihrer Web-Seite zusammengestellt. Dort sind Links zu "hilfreichen" Tools zu finden, etwa zu Netzwerkanalysatoren und Scanning-Software, mit denen sich Funknetze unter die Lupe nehmen lassen. Dazu zählen Wellenreiter, Airtraf oder Kismet.
Weiterlesen: Wireless LANs: Handwerkszeug für den WLAN-HackerMobile Computing: China lässt eigenen Wireless-LAN-Standard fallen
Nach Monate langem Hin und Her hat sich die chinesische Regierung nun doch davon "überzeugen" lassen, im Reich der Mitte keine proprietäre WLAN-Security-Norm einzuführen. China wollte mit der "Wireless LAN Authentication and Privacy Infrastructure"-Spezifikation (WAPI) ein Verfahren für den heimischen Markt durchboxen, das mit nicht mit den Techniken zusammenspielt, die unter Federführung amerikanischer Firmen entwickelt werden.
Weiterlesen: Mobile Computing: China lässt eigenen Wireless-LAN-Standard fallenMicrosoft zu Trends im Mobile Computing: Das Handy als Web-Server
In einem Interview mit der Seattle Times gab Michael Wehrs, Director of Technology and Standards in Micosofts Mobile Devices Division, einen Ausblick auf die Entwicklungen im Mobilfunkmarkt - natürlich aus Sicht des Software-Riesen aus Redmond. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Messaging: Kostenloser E-Mail-Service mit 25 Megabyte Speicherplatz
Neu ist die Idee ja nicht, einen kostenlosen E-Mail-Service anzubieten. Aber im Vergleich zu MSN, Yahoo oder Web.de hat der Dienst von Axentra einen Vorteil: Dem Nutzer stehen 25 Megabyte an Speicherraum zur Verfügung. Das ist erheblich mehr, als die genannten Anbieter zumindest derzeit kostenlos bereitstellen. Deren Postfächer sind "nur" etwa 5 bis 6 MByte groß.

Security: Datenbank listet Sicherheitslöcher von Open-Source-Software auf
Seit dem 31. März ist die Open Source Vulnerability Database für jedermann offen, der sich über Sicherheitslücken in Software, speziell Open-Source-Programmen, informieren will. Der Zugang zu OPSVD ist kostenlos. Im Gegensatz zu CVE (Common Vulnerabilities and Exposures) bietet die Datenbank ihren "Vätern" zufolge detaillierte Informationen über Schwachstellen und die entsprechenden Gegenmittel.

Auf jedem PC durchschnittlich 28 Spyware-Programme
Ernüchternd und erschreckend zugleich sind die Resultate einer Analyse, die der amerikanische Internet-Serviceprovider Earthlink durchführte. Demnach sind auf jedem PC mit Internet-Zugang im Durchschnitt 28 Spyware-Programme zu finden. Earthlink führte im ersten Quartal mithilfe seines Services Spy Audit rund 1,1 Millionen Scans durch. Dabei wurde 29,5 Millionen "Spyware Instances" gefunden. Den Löwenanteil machten mit 23,8 Millionen Adware-Cookies aus, gefolgt von Adware (5,3 Millionen), 185.000 Trojanern und ebenso vielen Programmen, welche die Systemaktivitäten überwachen und an Dritte weitermelden.

Pilotprojekt in Großbritannien: Zum Gottesdienst in die Online-Kirche
Es besteht kein Zweifel darüber, dass das Internet unser Leben nachhaltig verändert hat - und das auch in Zukunft tun wird. Bei manchen Entwicklungen stellt sich jedoch die Frage, ob sie visionär, konsequent oder einfach nur skurril sind. Das gilt auch für die angeblich erste "Virtuelle Kirche" der Welt, die in zwei Wochen in Großbritannien an den Start gehen soll. Nach einem Bericht von BBC und dem News-Dienst Ekklesia nimmt dort im Mai die "Church of Fools" den Testbetrieb auf.

Studie: Wireless-LAN-Dienste in USA bald beliebter als Mobiltelefon
Eine interessante Entwicklung bahnt sich nach Angaben von Pyramid Research in den Vereinigten Staaten an. Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts werden dort im Jahr 2007 öffentlich zugängliche Funknetze mehr User haben als die Mobilfunknetze. Die Zahl der WLAN-Nutzer liegt dann bei mehr als 80 Millionen, während etwa 78 Millionen Amerikaner mobil telefonieren. Für 2008 prognostiziert Pyramid gar 180 Millionen Wireless-LAN-User, während 90 Millionen US-Bürger Kunde eines Mobilfunk-Carriers sind.

Mit "Trusted Networks" gegen unerwünschte E-Mails
Die Anti Spam Task Force (ASTF) des Verbands der Deutschen Internetwirtschaft (Eco Forum) will in Kürze ein Papier vorlegen, in dem sie Maßnahmen gegen Spam vorschlägt. Ein Vorschlag ist, ein so genanntes Trusted Network von Internet-Serviceprovidern einzurichten. Die Mitglieder des Trusted Network verpflichten sich, bestimmte Regeln zu definieren und einzuhalten, die für den Transport von Massen-E-Mails gelten
Weiterlesen: Mit "Trusted Networks" gegen unerwünschte E-MailsAOL startet in USA Online-Reality-Show über Existenzgründer
"Big Brother" einmal anders, dieses Mal via Internet beziehungsweise über America Online (AOL): Die 24 Millionen Nutzer des Online-Service können in den kommenden zwölf Monaten über eine spezielle Web-Site mitverfolgen, wie es vier kleinen und mittleren Unternehmen in den USA ergeht. Das Online-Feature namens "The Startup" ist live dabei, wenn ein Erlebnispark im US-Bundesstaat Colorado, ein Wellness-Center in New Orleans, ein Feinkosthandel in Vermont und eine Boutique mit Teenie-Bekleidung in Texas an den Start gehen.
Weiterlesen: AOL startet in USA Online-Reality-Show über ExistenzgründerDatenschutz: US-Fluggesellschaften gaben Passagierdaten an Sicherheitsbehörden weiter
Nach den beiden kleineren Fluggesellschaften Jet Blue und Northwest räumte nun auch American Airlines ein, die Daten von Passagieren an Firmen weitergegeben zu haben, die sie im Auftrag von Sicherheitsbehörden wie der Transportation Security Administration (TSA) nach "Auffälligkeiten" durchsuchten. Im Fall von American Airlines handelt es sich um 1,2 Millionen Datensätze, die das Unternehmen nach dem Attentat auf das World Trade Center am 11. September 2001 herausgab.
Weiterlesen: Datenschutz: US-Fluggesellschaften gaben Passagierdaten an Sicherheitsbehörden weiter"Flash Mob": Eine neue Variante des Supercomputing
Ein bemerkenswertes Experiment fand am vergangenen Wochenende an der University of San Francisco in Kalifornien statt: Studenten koppelten über ein lokales Netzwerk mit einer Kapazität von 10 GBit/s 669 Standard-PCs und Notebooks und schufen auf diese Weise einen "Supercomputer". Mit diesem System namens "Flash Mob I" wollten sie den Sprung in die Top-500-Liste der leistungsstärksten Rechner der Welt schaffen.

USA: Online-Musikbörsen drehen an der Preisschraube
"Hoch mit den Preisen" - nach dieser Devise verfahren derzeit die führenden Online-Musikbörsen in den Vereinigten Staaten, wie das Wall Street Journal berichtet. Vor allem bei aktuellen CDs bekannter Künstler fährt der Fan nach Recherchen des Wirtschaftsblattes in etlichen Fällen besser, wenn er diese im Laden holt oder bei Amazon bestellt statt sie aus dem Internet herunterzuladen. So kostet das neue Album "Fly or Die" von N.E.R.D. bei Apples iTunes-Service rund 17 Dollar und bei Napster von Roxio rund 14 Dollar. Beim Online-Versand Amazon ist die CD der Band in den USA dagegen für 13,49 Dollar zu haben.

Bei Amazon.com billiger als bei Online-Musikbörsen: Das Album "Fly and Die" der Band N.E.R.D. (Bild: Reder)
Weiterlesen: USA: Online-Musikbörsen drehen an der PreisschraubeAmerikanische Behörde will Bordkarten mit Funketiketten einführen
Auf heftige Kritik von Bürgerrechtsbewegungen sind nach einem Bericht von Computerworld Pläne der amerikanischen Transport Security Administration (TSA) gestoßen, von den Fluglinien zu verlangen, ihre Bordpässe mit Funketiketten (RFID Tags, Radio Frequency Identification) auszustatten. Auf diese Weise sollen Sicherheitskräfte kontrollieren können, in welchen Bereichen des Flughafens sich die Passagiere wie lange aufhalten.
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Anfang des Jahres kolportierten amerikanische Medien Gerüchte, dass der Suchmaschinen-Spezialist Google einen kostenlosen E-Mail-Dienst anbieten wolle, ähnlich wie das Yahoo, MSN oder Web.de tun. Nun sind einige Details über den Dienst durchgesickert, der sich noch im Test befindet.
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