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	<title>Kommentare zu: Der Internet Explorer und die Zukunft des Webbrowsers</title>
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	<description>Rund um das Netz der Netze</description>
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		<title>Von: dogfood</title>
		<link>http://cydome.com/de/der_internet_explorer_und_die_zukunft_des_webbrowsers/comment-page-1/#comment-152</link>
		<dc:creator>dogfood</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Im Prinzip richtige Schlußfolgerung, allerdings aus zwei m.E. nicht korrekten Indizien gezogen.

Da wäre zum einen der fallenden Marktanteil des Internet Explorers. Einzelne Blogger sind eine denkbar schlechte Gruppe um demoskopische Schlußfolgerungen zu ziehen. Ein Blick auf die Werte von Googles Zeitgeist (&lt;a href=&quot;http://www.google.com/press/zeitgeist.html),&quot;&gt;http://www.google.com/press/zeitgeist.html),&lt;/a&gt; läßt erahnen, das wir hier über Marktanteils-Änderung im maximal einstelligen Prozentbereich reden. Für ein Abgesang auf die Marktdominanz des MS IE ist es bei diesen Änderungsraten noch einige Dekaden zu früh.

Die zweite Unstimmigkeit rankt sich um die Bemerkung dass MS IEs größter Vorteil die Integration im Betriebssystem wäre (&quot;Keine Frage, schon heute ist die hervorragende Integration in Windows die größte Stärke des IE.&quot;)

Dann wollen wir mal auf Windows XP SP2 warten, wie es da mit der Integration aussieht. Ich verweise auf einen entsprechenden Artikel von Mary-Jo Foley ( &lt;a href=&quot;http://www.microsoft-watch.com/article2/0,1995,1611106,00.asp&quot;&gt;http://www.microsoft-watch.com/article2/0,1995,1611106,00.asp&lt;/a&gt; ), in der sie ausführt, dass die IE-Änderungen in SP2 die Kompatibilität arg strapazieren wird. Die Integration scheint ihren Preis in Sachen Sicherheit gehabt zu haben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Prinzip richtige Schlußfolgerung, allerdings aus zwei m.E. nicht korrekten Indizien gezogen.</p>
<p>Da wäre zum einen der fallenden Marktanteil des Internet Explorers. Einzelne Blogger sind eine denkbar schlechte Gruppe um demoskopische Schlußfolgerungen zu ziehen. Ein Blick auf die Werte von Googles Zeitgeist (<a href="http://www.google.com/press/zeitgeist.html),"></a><a href="http://www.google.com/press/zeitgeist.html" rel="nofollow">http://www.google.com/press/zeitgeist.html</a>), läßt erahnen, das wir hier über Marktanteils-Änderung im maximal einstelligen Prozentbereich reden. Für ein Abgesang auf die Marktdominanz des MS IE ist es bei diesen Änderungsraten noch einige Dekaden zu früh.</p>
<p>Die zweite Unstimmigkeit rankt sich um die Bemerkung dass MS IEs größter Vorteil die Integration im Betriebssystem wäre (&#8220;Keine Frage, schon heute ist die hervorragende Integration in Windows die größte Stärke des IE.&#8221;)</p>
<p>Dann wollen wir mal auf Windows XP SP2 warten, wie es da mit der Integration aussieht. Ich verweise auf einen entsprechenden Artikel von Mary-Jo Foley ( <a href="http://www.microsoft-watch.com/article2/0,1995,1611106,00.asp">http://www.microsoft-watch.com/article2/0,1995,1611106,00.asp</a> ), in der sie ausführt, dass die IE-Änderungen in SP2 die Kompatibilität arg strapazieren wird. Die Integration scheint ihren Preis in Sachen Sicherheit gehabt zu haben&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Pietroforte</title>
		<link>http://cydome.com/de/der_internet_explorer_und_die_zukunft_des_webbrowsers/comment-page-1/#comment-153</link>
		<dc:creator>Michael Pietroforte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist richtig, dass der IE nur sehr zögerlich Marktanteile verliert. Auch ist gerade die deutsche Blogsphere sicher nicht repräsentativ in dieser Sache, was wohl hauptsächlich auf eine gewisse Open-Source-Lastigkeit zurückzuführen ist. Man könnte allerdings auch die Auffassung vertreten, dass die so genannten Early Adopters auch hier eine gewisse Vorreiterrolle spielen. Auf cyDome ist der IE sogar schon unter die 50-Prozent-Marke gerutscht, während der Marktanteil insgesamt vermutlich noch über 90% liegt. 

Ich denke aber auch, dass die Unterschiede zwischen den Browsern nur unwesentlich sind. Ein Wechsel ist daher entweder ideologisch motiviert oder man hängt an dem ein oder anderen Feature. Große Marktbewegungen sehe ich daher in der nahen Zukunft eigentlich auch nicht. Das HTML-basierte Web ist wohl an das Ende seiner technologischen Entwicklungsfähigkeit gelangt. Insofern verstehe ich die häufig recht emotional geführten Debatten um den besten Webbrowser auch nicht so ganz.

Dass die Integration des IE in das Betriebssystem ein Grund für die Sicherheitsprobleme darstellt, ist richtig. Die Vorteile dieser engen Verbindung habe ich neulich schon erläutert. Das SP2 bringt einige Verbesserung in puncto Sicherheit für den IE, dass sich dadurch etwas Wesentliches an der Integration in das Betriebssystem ändern würde, sehe ich allerdings nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist richtig, dass der IE nur sehr zögerlich Marktanteile verliert. Auch ist gerade die deutsche Blogsphere sicher nicht repräsentativ in dieser Sache, was wohl hauptsächlich auf eine gewisse Open-Source-Lastigkeit zurückzuführen ist. Man könnte allerdings auch die Auffassung vertreten, dass die so genannten Early Adopters auch hier eine gewisse Vorreiterrolle spielen. Auf cyDome ist der IE sogar schon unter die 50-Prozent-Marke gerutscht, während der Marktanteil insgesamt vermutlich noch über 90% liegt. </p>
<p>Ich denke aber auch, dass die Unterschiede zwischen den Browsern nur unwesentlich sind. Ein Wechsel ist daher entweder ideologisch motiviert oder man hängt an dem ein oder anderen Feature. Große Marktbewegungen sehe ich daher in der nahen Zukunft eigentlich auch nicht. Das HTML-basierte Web ist wohl an das Ende seiner technologischen Entwicklungsfähigkeit gelangt. Insofern verstehe ich die häufig recht emotional geführten Debatten um den besten Webbrowser auch nicht so ganz.</p>
<p>Dass die Integration des IE in das Betriebssystem ein Grund für die Sicherheitsprobleme darstellt, ist richtig. Die Vorteile dieser engen Verbindung habe ich neulich schon erläutert. Das SP2 bringt einige Verbesserung in puncto Sicherheit für den IE, dass sich dadurch etwas Wesentliches an der Integration in das Betriebssystem ändern würde, sehe ich allerdings nicht.</p>
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		<title>Von: Volker Weber</title>
		<link>http://cydome.com/de/der_internet_explorer_und_die_zukunft_des_webbrowsers/comment-page-1/#comment-154</link>
		<dc:creator>Volker Weber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Es geht doch nichts über ein gefestigtes Weltbild, nicht wahr? :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht doch nichts über ein gefestigtes Weltbild, nicht wahr? <img src='http://cydome.com/de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Michael Pietroforte</title>
		<link>http://cydome.com/de/der_internet_explorer_und_die_zukunft_des_webbrowsers/comment-page-1/#comment-155</link>
		<dc:creator>Michael Pietroforte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht wahr: Ein gefestigtes Weltbild durch ein besseres ersetzen, geht noch darüber. Allein es fehlt die Alternative... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht wahr: Ein gefestigtes Weltbild durch ein besseres ersetzen, geht noch darüber. Allein es fehlt die Alternative&#8230; <img src='http://cydome.com/de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Wolfgang Sommergut</title>
		<link>http://cydome.com/de/der_internet_explorer_und_die_zukunft_des_webbrowsers/comment-page-1/#comment-156</link>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Interpretation der Microsoft-Strategie leuchtet mir nicht ein. Gerade in Dokumenten-orientierten Umgebungen scheint es wenig sinnvoll, für die Übertragung von Inhalten Web-Services zu nutzen. SOAP-Aufrufe funktionieren nach dem Muster eines Remote Procedure Call (RPC) und sind für solche Zwecke viel zu kompliziert. Aber vor allem: Welches Format soll die Nutzlast innerhalb eines SOAP-Umschlags dann haben - HTML/ XHTML? Das bekommt man über HTTP GET einfacher.Wenn der Web-Service seine eigenen Datenstrukturen übermittelt, dann muss der Client damit was anzufangen wissen. Das ist für die Anwendungsintegration ok, aber nicht für Millionen von Websites.

Das neue Anwendungsmodell von Microsoft geht mit Longhorn in eine andere Richtung: Mit XAML entsteht eine deklarative Sprache zur Definition von GUIs, die von der neuen Grafik-Engine unter Longhorn ausgeführt werden können. Siehe dazu meinen CW-Artikel zur Wiederkehr des Fat Client.

Aber auch da scheint unwahrscheinlich, dass die Mehrzahl der Websites zukünftig wg. einer &quot;Rich User Experience&quot; von HTML auf XAML umsteigen werden. Und angesichts der Innovationen von Mozilla und Opera schaut der IE schon heute ziemlich angestaubt aus. Die Kombination aus Single-Plattform-Strategie und mangelnder Produktpflege wird sich irgendwann in den Marktanteilen niederschlagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Interpretation der Microsoft-Strategie leuchtet mir nicht ein. Gerade in Dokumenten-orientierten Umgebungen scheint es wenig sinnvoll, für die Übertragung von Inhalten Web-Services zu nutzen. SOAP-Aufrufe funktionieren nach dem Muster eines Remote Procedure Call (RPC) und sind für solche Zwecke viel zu kompliziert. Aber vor allem: Welches Format soll die Nutzlast innerhalb eines SOAP-Umschlags dann haben &#8211; HTML/ XHTML? Das bekommt man über HTTP GET einfacher.Wenn der Web-Service seine eigenen Datenstrukturen übermittelt, dann muss der Client damit was anzufangen wissen. Das ist für die Anwendungsintegration ok, aber nicht für Millionen von Websites.</p>
<p>Das neue Anwendungsmodell von Microsoft geht mit Longhorn in eine andere Richtung: Mit XAML entsteht eine deklarative Sprache zur Definition von GUIs, die von der neuen Grafik-Engine unter Longhorn ausgeführt werden können. Siehe dazu meinen CW-Artikel zur Wiederkehr des Fat Client.</p>
<p>Aber auch da scheint unwahrscheinlich, dass die Mehrzahl der Websites zukünftig wg. einer &#8220;Rich User Experience&#8221; von HTML auf XAML umsteigen werden. Und angesichts der Innovationen von Mozilla und Opera schaut der IE schon heute ziemlich angestaubt aus. Die Kombination aus Single-Plattform-Strategie und mangelnder Produktpflege wird sich irgendwann in den Marktanteilen niederschlagen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Pietroforte</title>
		<link>http://cydome.com/de/der_internet_explorer_und_die_zukunft_des_webbrowsers/comment-page-1/#comment-157</link>
		<dc:creator>Michael Pietroforte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Dass Web Services sich nicht für die Bereitstellung von Dokumenten-orientierte Diensten eignen, wäre mir neu. Microsoft plant z.B. im Rahmen von .NET My Services einen Dienst (.NET Documents), der die Ablage von Dokumenten im Web ermöglicht. Und was genau soll man unter Inhalten verstehen, die nicht Dokumenten-orientiert sind? Ein immer wieder genanntes Beispiel im Zusammenhang mit Web Services ist der Zugriff auf das Bankkonto. Wenn ich mir da meinen Bankauszug abhole, übertrage ich da nicht auch ein Dokument? Künftig macht man das dann nicht mehr in einer schäbigen Browseroberfläche, sondern mit einem speziellen Client (geht ja auch heute schon mit Quicken &amp; Co.)

In Deinem übrigens sehr interessanten CW-Artikel sprichst Du ja genau die Dinge an, um die es mir geht. Die Smart-Clients sind eine Alternative zum Webbrowser. Im Gegensatz zum Browser sind sie auf eine Anwendung spezialisiert und sie können über das Netz recht bequem aktualisiert werden. Letzteres macht sie eben auch in Bezug auf die Formate der transportierten Inhalte sehr flexibel.

XAML ist eine Sprache, mit der man die Oberfläche dieser Smarts-Clients programmieren kann. Oberflächen kann ich natürlich auch heute schon für .NET-Anwendungen basteln. Mit XAML macht man das nur auf eine etwas andere Art und Weise. Deshalb sehe ich hier auch kein neues Anwendungsmodell und auch kein Argument gegen meine Sichtweise. Das &quot;Rich User Experience&quot; ist nach meiner Ansicht der Hauptgrund für Microsofts Monopolstellung auf dem Desktop.

Offenbar will die große Mehrheit der Anwender komfortable Benutzeroberflächen. Die Chancen stehen daher recht gut, dass Microsoft mit dieser Strategie auch im Web erfolgreich sein wird. Man kann nur hoffen, dass die Konkurrenz diesen Umstand in Zukunft besser berücksichtigt
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Web Services sich nicht für die Bereitstellung von Dokumenten-orientierte Diensten eignen, wäre mir neu. Microsoft plant z.B. im Rahmen von .NET My Services einen Dienst (.NET Documents), der die Ablage von Dokumenten im Web ermöglicht. Und was genau soll man unter Inhalten verstehen, die nicht Dokumenten-orientiert sind? Ein immer wieder genanntes Beispiel im Zusammenhang mit Web Services ist der Zugriff auf das Bankkonto. Wenn ich mir da meinen Bankauszug abhole, übertrage ich da nicht auch ein Dokument? Künftig macht man das dann nicht mehr in einer schäbigen Browseroberfläche, sondern mit einem speziellen Client (geht ja auch heute schon mit Quicken &amp; Co.)</p>
<p>In Deinem übrigens sehr interessanten CW-Artikel sprichst Du ja genau die Dinge an, um die es mir geht. Die Smart-Clients sind eine Alternative zum Webbrowser. Im Gegensatz zum Browser sind sie auf eine Anwendung spezialisiert und sie können über das Netz recht bequem aktualisiert werden. Letzteres macht sie eben auch in Bezug auf die Formate der transportierten Inhalte sehr flexibel.</p>
<p>XAML ist eine Sprache, mit der man die Oberfläche dieser Smarts-Clients programmieren kann. Oberflächen kann ich natürlich auch heute schon für .NET-Anwendungen basteln. Mit XAML macht man das nur auf eine etwas andere Art und Weise. Deshalb sehe ich hier auch kein neues Anwendungsmodell und auch kein Argument gegen meine Sichtweise. Das &quot;Rich User Experience&quot; ist nach meiner Ansicht der Hauptgrund für Microsofts Monopolstellung auf dem Desktop.</p>
<p>Offenbar will die große Mehrheit der Anwender komfortable Benutzeroberflächen. Die Chancen stehen daher recht gut, dass Microsoft mit dieser Strategie auch im Web erfolgreich sein wird. Man kann nur hoffen, dass die Konkurrenz diesen Umstand in Zukunft besser berücksichtigt</p>
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