Die Rückkehr des E-Books

So titelte ZDFheute vor einigen Tagen. Die Verkaufszahlen von E-Books steigen rasant an und auch in den Bibliotheken halten die elektronischen Schmöker jetzt Einzug. Freundlicherweise wird in dem Beitrag auch ein Projekt erwähnt, für das ich mitverantwortlich bin. Die Uni München bietet seit kurzem E-Books zur Ausleihe an. In Europa ist dieses Angebot bislang einmalig.

In den USA gibt es bereits eine Reihe weiterer Bibliotheken, die mit demselben System arbeiten. PDF-Dateien werden dem Benutzer in verschlüsselter Form zum Download angeboten. Nach Ablauf der Leihfrist ist das Buch für den Ausleiher nicht mehr benutzbar. Erst dann, beziehungsweise wenn es vorher zurückgegeben wird, steht das Buch wieder anderen Benutzern zur Verfügung. Realisiert wird dies mit der DRM-Technologie von Adobe.

Das System ist jetzt vier Monate online und wird außerordentlich gut von den Studenten angenommen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Innerhalb weniger Minuten hat man Zugriff auf das Buch, es können Markierungen und Notizen eingefügt werden, alle ausgeliehenen E-Books sind im Volltext durchsuchbar (auch die eigenen Notizen), das Exzerpieren geschieht per copy and paste und wer nicht gerne am Bildschirm liest, kann sich das E-Book ausdrucken.

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