Die Vorzüge des Internet Explorers gegenüber Mozilla, Netscape, Opera & Co.

Volker Weber möchte gern mehr über die Vorteile des Internet Explorers im Rahmen von Netzinstallationen wissen. Und da mir die Interessen meiner Leser sehr am Herzen liegen, habe ich einen kleinen Beitrag dazu verfasst. 😉

Zunächst einmal muss ich zugeben, dass ich mich mit dieser Thematik schon eine Weile nicht mehr beschäftigt habe. Ich gehe allerdings davon aus, dass sich seither nicht allzu viel in diesem Bereich getan hat. Und hier also die Vorteile des Internet Explorers bei Netzinstallationen:

1. Der IE ist Bestandteil des Betriebssystems
Aus Sicht der Administration heißt das vor allem, dass nach der Installation von Windows kaum mehr Arbeiten anfallen. Wenn eine Vielzahl von Systemen zu installieren und zu warten sind, brauche ich schon ein schlagkräftiges Argument, um noch zusätzlich einen Browser im Netz zu verteilen. Da die Unterschiede zwischen den verschiedenen Browsern aus Sicht des Anwenders nur marginal sind, lässt sich der zusätzliche Aufwand in der Regel nicht rechtfertigen.

2. Serverbasierte Profile
Der IE speichert alle Einstellungen und die Favoriten im Benutzerprofil. In großen Netzwerken wird man meist mit serverbasierten Benutzerprofilen arbeiten. Anwender können sich so an jeder beliebigen Maschine anmelden und finden immer ihre Daten und Einstellungen vor. Sie arbeiten allerdings nur mit einer lokalen Kopie ihrer Daten, was sehr von Vorteil ist, wenn Netz- oder Serverprobleme auftreten. Dieses Feature bekommt man mit dem IE ohne jeglichen zusätzlichen Administrationsaufwand.

3. Zentrale Konfiguration
Der IE lässt sich über Gruppenrichtlinien und über eine Konfigurationsdatei zentral administrieren und konfigurieren. Im Prinzip kann so jede denkbare Einstellung festlegt werden, die der IE bietet. Zum Beispiel hat der Administrator die Möglichkeit, die Sicherheitseinstellungen verbindlich vorzugeben oder auch nachträglich noch bestimmte Favoriten hinzuzfügen. Darüber hinaus kann er ziemlich genau festlegen, was der Anwender mit dem Browser anstellen darf. Menüs und Icons können ausgeblendet werden, selbst das Eingabefeld für die URL lässt sich entfernen, wenn der Anwender vom Surfen im Internet abgehalten werden soll. Es ist theoretisch sogar möglich, den IE als einzige Anwendung unter Windows zu starten. Der Browser lässt sich dann so amputieren, dass darüber auch nur bestimmte Webanwendungen aufzurufen sind. (Ich kann hier die vielen Möglichkeiten, die der IE bietet, nur anreißen.)

4. Patch-Management
Über SUS lässt sich mit Windows-Mitteln der IE sehr bequem auf dem neuesten Stand halten. Da man SUS bei größeren Netzinstallationen häufig im Einsatz haben wird, muss man für das Patch-Management des Browsers keinen zusätzlichen Aufwand treiben. Exploits für die meisten Sicherheitslücken tauchen fast immer erst dann auf, wenn die entsprechenden Patches schon längst verfügbar sind. Wer sein System praktisch täglich vollkommen automatisiert mit den neuesten Updates versorgt, muss sich über Sicherheitslücken keine allzu großen Sorgen machen. Es gibt außerdem von Fremdanbietern eine Reihe von Patch-Management-Tools, mit denen der IE ebenfalls aktualisiert werden kann.

5. Die Rendering-Engine des IE wird von vielen Anwendungen benötigt
Wenn man eine Vielzahl von Rechnern im Einsatz hat, wird man häufig um den IE sowieso nicht umhinkommen, da viele Anwendungen auf seine Rendering-Engine aufsetzen. Außerdem gibt es viele Applikationen, die sich in den IE einklinken wie etwa Adobe Acrobat Professional. Bei großen Netzinstallationen wird man immer versuchen, möglichst homogene Systeme zu betreiben. Da also häufig sowieso nicht auf den Einsatz des IE verzichtet werden kann, wird man eher auf die Browser der Konkurrenz verzichten. So muss sich die Administration nur mit der Pflege eines Browsers auseinandersetzen.

Im Wesentlichen basieren die Vorteile des IE auf seiner engen Verzahnung mit dem Betriebssystem. Da die Hersteller anderer Browser den kleinsten gemeinsamen Nenner in Bezug auf die Möglichkeiten der unterschiedlichen Betriebsysteme finden müssen, gelingt die Integration nicht in dem Maße wie beim IE. Zum Teil lässt sich die oben beschriebene Funktionalität auch mit anderen Browsern beziehungsweise Betriebsystemen erreichen. Allerdings wird man in der Regel einen sehr vielen höheren Aufwand treiben müssen.

So, das ist jetzt viel länger geworden, als ursprünglich geplant. Es ließe sich vermutlich noch mehr zu diesem Thema sagen, aber ich hoffe doch, dass die Neugierde von Volker Weber erstmal gestillt ist.

24 Kommentare

  1. Kommentar von Wolfgang Sommergut am 9.03.04 23:21:

    Hallo Michael, dein Beitrag hat das Zeug dazu, einen Glaubenskrieg anzuzetteln 🙂

  2. Kommentar von Chriss am 10.03.04 09:22:

    Ich finde diesen Beitrag sehr informativ, 😉 besonders unerfahrene Administratoren könnten nun noch interessierter an den Möglichkeiten des IE sein! Da mit dem Glaubenskrieg, da fehlt mir wohl eine gewisse Basis um zu begreifen warum das zu solche einen führen sollte 🙁

    Guter Beitrag!
    Empfohlen von:
    http://www.drweb.de/verwaltung/rss_projekt.php

    Bye Chriss

  3. Kommentar von Themenmixer am 10.03.04 11:11:

    Im Zusammenhang mit dem IE von einem Browser zu sprechen halte ich für den Frevel überhaupt …

  4. Kommentar von Volker Weber am 10.03.04 17:15:

    Also ICH habe keine Lust auf einen Glaubenskrieg. 🙂 Aber ich verstehe gerne, warum jemand den IE mag.

  5. Kommentar von Henning Heinz am 10.03.04 19:01:

    1 Dieser Ansatz ist nicht verkehrt. Er sorgt nur dafür daß irgendwann alles von Microsoft kommt. Dann haben derzeit 50.000 Mitarbeiter gut lachen, der Rest schaut in die Röhre. Mikroökonomisch macht das wohl trotzdem Sinn.

    2 ist eigentlich obsolet. Das ist auch kein Browserfeature sondern soviel ich weiß die Profileverwaltung im Netzwerk. Mein bevorzugter Browser verhält sich ebenso.

    3 hat mir noch nie gefallen. Ich bevorzuge dann doch den Ansatz solche Einstellungen auf dem Proxy vorzunehmen und halte den Rest für Spielerei (Ansichtssache zugegeben). Besagte Techniken lassen sich auch sehr leicht umgehen.

    4 stimmt, aber auch hier bevorzuge ich einen zentralen Ansatz auf dem Proxy.

    5 Die Rendering Engine ist ein Fluch und kein Segen. Seit der Bedeutungslosigkeit von Netscape verharrt diese Rendering Engine ohne bedeutende technische Verbesserungen und Microsoft hat die Rolle des W3C schon längst übernommen.

    Ich bin kein Microsoft Hasser, Windows 2000 lebt glücklich auf meiner Festplatte und ich bin damit zufrieden. Was den Zugang zum Internet angeht bin ich allerdings sensibel. Die Tatsache, daß Microsoft Produkte weltweit fast identische Preise haben fördern zusätzlich eine 2 Klassen Gesellschaft (oder die Raubkopiererei). Die Tatsache, daß es immer noch Webseiten gibt die einem mit einem Alternativbrowser den Zugang verweigern sollte hellhörig stimmen.

    Wettbewerb ist gut, auch für Unternehmen wie Microsoft. Wenn sich diese Ansicht durchsetzt dann wird Ihr nächstes Buch den Titel: Microsoft Backup, Konzept-Bewertung-Einzigartigkeit von Michael Pietroforte tragen.

    Ihre Ansichten repräsensieren einen Großteil der gelebten IT in Deutschland. Insofern sind Sie sicherlich nicht falsch und aus Sicht eines IT Leiters nachzuvollziehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Henning Heinz

  6. Kommentar von Michael Pietroforte am 10.03.04 20:59:

    Wolfgang, eine sachliche Debatte würde ich eigentlich bevorzugen. Aber das ist bei diesem Reizthema für viele wohl nicht ganz einfach.

    Chriss, vollkommen richtig! Die erfahrenen Administratoren wird dieser Beitrag nicht überzeugen, die sind es schon längst. 😉 Ok, ok, das war jetzt auch nicht gerade sachlich.

    Übrigens, es ist nicht so, dass ich den IE besonders mögen würde. Ich persönlich surfe mit Opera. Allerdings aus einem ziemlichen banalen Grund. Die Zoom-Funktion ist einfach besser als bei allen anderen Browsern, die ich kenne.

    Schön, dass mir auch jemand auf einer halbwegs sachlichen Ebene widerspricht. Die Browser-Konfiguration mittels PAC-Skripten ist nicht zu vergleichen, mit den Möglichkeiten, die beispielsweise die Gruppenrichtlinien im Falle des IE bieten. Die greifen nicht nur wesentlich feiner, sondern sind vor allem obligatorisch. Jedenfalls haben es bislang unsere zum Teil recht findigen Studenten nicht geschafft, das System auszuhebeln.

    Und was die makroökonomischen, politischen und moralischen Gründe angeht, die gegen den Einsatz von Microsoft-Produkten im Allgemeinen sprechen, vertrete ich die Auffassung, dass man der Konkurrenz nicht wirklich einen Gefallen tut, wenn man allein deshalb Produkte der Gates-Company boykotiert. Denn wenn nicht die Produktqualität entscheidend ist, unterstützt man letztlich vermeintlich schwächere Unternehmen bzw. Entwicklerteams. Diese wiegen sich dann in dem falschen Glauben, dass es ihre Produkte sind, die so gut ankommen und werden dann auch in Zukunft ihre marktwirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit nicht verbessern können. Microsoft hingegen wird immer mehr angespornt, noch bessere Produkte auf den Markt zu bringen, was letztlich wieder die Umsätze nach oben treibt. Ziemlich verwegene Theorie, was? Also wenn jetzt kein Angebot aus der Unterschleißheimer PR-Abteilung kommt, dann weiß ich auch nicht 😉

  7. Kommentar von Henning Heinz am 10.03.04 23:32:

    Wenn die Produktqualität entscheiden würde dann hätte Microsoft heute ein paar $ (und Produkte) weniger. Wenn eine Firma über 90 % Marktanteil und 50 Milliarden $ auf der hohen Kante hat kann man leider nicht mehr von einem fairen Wettbewerb sprechen. Und in der Firmenrealität wird nicht nur der IE präferiert sondern andere Browser oft untersagt (wie evtl. wohl auch in Ihrem Beispiel). Ich kann inzwischen teilweise auf meinem Linux System nicht mal mehr legal kleine Filmchen anschauen weil ich dazu Windows dlls einsetzen muß (der ö-rechtliche KIKA ist ein gutes Beispiel).
    Mit freundlichen Grüßen

    Henning Heinz

  8. Kommentar von Dave-Kay am 11.03.04 10:34:

    Ich stimme da mit Dir in vielen Punkten überein, vermisse aber einen Hinweis auf sicherheitsrelevante Dinge in diesem Artikel.

    Ok, es kann nicht mein Problem sein, wenn der User von der Firma aus Online-Banking betreibt, aber das ist ja nur eine der Lücken, der ich administrativ nicht entgegentreten könnte, ohne den Browser zu tauschen. Hast du zu der Thematik eine Meinung, oder gar Tipps für relative Frischlinge, wie mich?

  9. Kommentar von torsten am 11.03.04 13:17:

    und das wo ich gerade dabei bin meinen firefox zu domestizieren.. 😉

  10. Kommentar von Fotis Jannidis am 11.03.04 15:01:

    Vieles ganz richtig aus der Perspektive des Netzadministrators, nur ist diese Perspekive halt sehr eingeschränkt 😉

  11. Kommentar von Henning Heinz am 11.03.04 16:35:

    Online Banking im Browser läßt sich meines Wissens nach auch nicht immer zuverlässig mit dem IE blocken, es sei denn man blockt generell den ssl Zugriff oder die entsprechende Domain respektive IP-Adressen. Die Bank-X zum Beispiel verwendet weder Java noch Active-X sondern einfache jsp Seiten (über ssl). Unerwünschte Inhalte sollten erst gar nicht ins Hausnetz geraten können. Im Prinzip muß es egal sein welcher Browser verwendet wird. Der Proxy und Zusatzsoftware wie Content- und Virenscanner müssen zentral die Bedingungen vorgeben. Da gibt es in der Tat schöne Tools. Gruppenrichtlinien sind selbstverständlich im Windows Netzwerk erste Wahl. Eine schöne Seite darüber ist vielleicht (sinnigerweise) http://www.gruppenrichtlinien.de. Wer sich durch die Richtlinien gekämpft hat sollte eigentlich feststellen, daß man bei richtiger Konfiguration auf die paar IE Einstellungen verzichten kann. (Und wer sich durch die Gruppenrichtlinien gekämpft hat denkt evtl. auch noch einmal über den höheren Aufwand für andere Browser nach).

    Und spätestens beim Super-Gau, nämlich wenn man heterogene Netzwerke betreibt hat man mit Gruppenrichtlinien leider oft seine Probleme. Das funktioniert am Besten im reinen Windows Netzwerk, insofern gefällt mir schon die Definition: „Vorteile des IE im Rahmen von Netzinstallationen“ nicht.

    Gruß
    Henning

  12. Kommentar von Michael Pietroforte am 11.03.04 20:18:

    Hallo Fotis, willkommen auf Cydome. Ich denke, man sollte Software grundsätzlich aus einer eingeschränkten Perspektive betrachten. Programme sind Tools, deren Zweck es ist, in einer bestimmten Situation eine Aufgabe auszuführen – nicht mehr und nicht weniger.

    Dave-Kay, ich hätte eigentlich keine Bedenken, den IE für Onlinebanking einzusetzen.

    Henning, heterogene Netze sollte man in der Tat vermeiden. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, gilt das Gesagte natürlich nur für das Windows-Netz.

  13. Kommentar von Fotis Jannidis am 12.03.04 11:38:

    Hallo Michael! Eigentlich war das als Verteidigung gedacht, da ich angenommen hatte, daß Du mit Absicht mal einen sehr beschränkten Blickwinkel einnimmst und durchspielst.

    Meines Erachtens kann man so gut wie gar nichts langfristig nur unter einer so engen Perspektive betrachten. Natürlich kann man sagen, man betrachtet – um ein Beispiel zu nehmen 😉 – Atomkraftwerke nur unter der Perspektive, wie effektiv sie Strom herstellen, aber man wird heute doch wohl auch die sozialen und politischen Seiteneffekte von der Langzeitlagerung bis hin zum Hochsicherheitstransport, von der so erstarkten Partei der Grünen bis hin zur neuen politischen Landschaft in Deutschland mitbetrachten müssen.

    Das gleiche gilt meines Erachtens für Microsoft Produkte und insbesondere den IE. Die Tatsache allein daß der IE, ein umfangreiches und komplexes Produkt, von einer Firma kostenlos als Teil des Betriebssystems vertrieben werden kann, sagt ausgesprochen viel über die Gewinne in anderen Bereichen und die dabei entwickelten Taktiken und Strategien aus; und nicht umsonst ist Microsoft ein früher Vorkämpfer der finanziellen Ansprüche, die sich aus Softwarerechten ergeben. Angesichts dieser Firmenpolitik und der Dynamik einer Open Source Szene, die ihre Kraft nicht zuletzt aus dem Feindbild MS bezieht, ist eine Fokussierung auf die Perspektive der Netzadministration halt doch ein wenig eng. Aber natürlich sehr interessant 🙂
    Ceterum censeo, daß Europa in Sachen Copyright gerade einen entschlossenen Schritt in die falsche Richtung getan hat: http://www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/16931/1.html

  14. Kommentar von Wolfgang Sommergut am 12.03.04 17:37:

    Das ist doch der alte Gegensatz zwischen partikularen und universellen Interessen, zwischen betriebs- und volkswirtschaftlicher Vernunft. Wenn etwa Siemens-Manager die Software-Entwicklung nach Indien und die Mobilfunksparte nach Ungarn auslagern, dann schaden sie dem Land, in dem sie leben. Das ist bestimmt nicht ihre Absicht, aber zum Zweck der Gewinnmaximierung tun sie es trotzdem – möchlicherweise müssen sie es. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die Nutzung von Software: Wenn der integrierte Browser Kostenvorteile bietet, dann verwendet man ihn. Extra Geld auszugeben, um ein übergeordnetes postives Anliegen zu unterstützen, ist nicht jedermanns Sache – schon gar nicht in Zeiten knapper IT-Budgets.

  15. Kommentar von Michael Pietroforte am 13.03.04 12:06:

    Meine Antwort auf den Kommentar von Fotis befindet sich in diesem Beitrag. Wolfgang, aus der Position, die ich dort vertrete, geht auch hervor, dass ich hier keinen Gegensatz zwischen partikularen und universellen Interessen sehe.

  16. Kommentar von Perun am 12.04.04 11:24:

    Hi,
    mag sein das der IE in Netzwerken Vorteile bietet, hierbei kann ich nicht wiedersprechen da mir die fachliche Kompetenz fehlt.

    Aber als Internetuser und Webmaster möchte ich auf die Mozilla-Websuite nicht verzichten. Seit der 1.1er Version von Mozilla taugt IE bei mir nur als Testbrowser. Und ich war vorher ein Verfechter von IE da mir Netscape 4.x ziemlich auf den Sa*k ging.

    Schon alleine das Browsen mit den Tabbs (Registerkarten), Popup-Blocker, die Sidebar und die Lesezeichenverwaltung sind für mich Gründe genug um von IE Abstand zu nehmen. Zudem unterstützt Mozilla im Gegensatz zu IE Logische Verweise (relational links – LINK-Element), damit ist es möglich alternative Inhalte anzubieten und die Navigation zu verfeinern. Btw. LINK-Element existiert schon seit 1995 *g*.

    Als Webmaster habe ich in Mozilla jede Menge Tools zur Verügung die ich in IE so nicht habe (diverse Toolbars mit einigen wichtigen Werkzeugen).

    In dem Mailclienten von Mozzi gefällt es mir das ich sehr einfach die Scripte ausschalten kann und ohne Verrenkungen alle E-Mails in reiner Textform empfangen kann. Der Spamfilter von Mozilla verrichtet bei mir guten Dienst.

    Eins wollte ich noch sagen: meiner Meinung nach reicht es heute nicht einfach ein gutes Produkt auf den Markt zu werfen. Wenn im Hintergrund das Marketing nicht stimmt (für welches man viel Geld braucht) wird dieses Produkt ein Nieschendasein fristen. Dafür sind Opera und Mozilla gute Beispiele. Microsoft hat hierbei alle Vorteile: viel Geld, eine ausgereifte Marketingmaschinerie und IE ist ein fester Bestandteil von Windows. Alleine mit Qualität kann man hier nicht ankämpfen.

    Gruß

  17. Kommentar von Drake am 3.07.04 15:09:

    Der IE ist Bestandteil des Betriebssystems

    Dies ist durchaus kein Vorteil, es gibt dabei auch eine andere Seite. Durch die Einbindung in die OS wurde das System sehr instabiel. Diese Einbindung wurde auch nicht vorgenommen um Vorteile daraus für die User zu erziehlen sondern um alternative Browser vom Markt zu drängen. Was ja auch halbwegs gelungen ist. Betrachtet man sich die einzelnen Windowsversionen stellt man fest das bis Win95b das System relativ stabiel war, als in Win95c der IE in die OS integriert wurde fing der ganze Ärger an und zog sich durch die Folgeversionen. Auch wenn XP nun mitlerweile relativ stabiel läuft bringt diese Integration dennoch Probleme.

    Abgesehen von der Stabielität hat diese Integration auch eine Menge Sicherheitslücken aufgetan die teilweise bis Heute nicht behoben sind. Das Updatemanagement ändert nichts an den Tatsachen das Sicherheitslücken bisher nicht geschlossen wurden und dazu keine Patches existieren. Hersteller alternativer Browser reagieren da sehr viel schneller und effektiver.

    Einmal ganz davon abgesehen das der Internet Explorer bis jetzt 3 oder 4 Jahre ohne tiefgreifende Änderungen auskommen mußte und teilweise arg veraltet ist (CSS,DOM etc.). Von den properitären Standards die durch Microsoft eingeführt wurden möchte ich erst garnicht reden, aber auch diese zielten darauf ab andere Browser vom Markt zu drängen.

    Man sieht, von einem anderen Blickwinkel aus gesehen, das der IE auch Nachteile bringt die nicht unerheblich sind.

  18. Kommentar von Weltenwanderer am 8.07.04 23:44:

    „… Exploits für die meisten Sicherheitslücken tauchen fast immer erst dann auf, wenn die entsprechenden Patches schon längst verfügbar sind. …“

    Tja, wenn das nur stimmen würde. im Moment (Juli 2004) gibt es noch mehrere Sicherheitslücken, die sich zum Installieren von Dialern und Trojanern sowie zum austricksen von Benutzern nutzen lassen (und die auch genutzt werden).

    Und diese Lücken sind bisher nicht von Microsoft beseitigt worden. Es mag ja sein, daß der Admin es leichter hat, aber was zählt das, wenn die Firmenrechner dadurch kopmpromittiert werden und damit auch der Admin-Job zur Disposition steht?

  19. Kommentar von André Fiebig am 3.06.05 13:09:

    “ Die Rendering-Engine des IE wird von vielen Anwendungen benötigt“

    „Der IE ist Bestandteil des Betriebssystems
    Aus Sicht der Administration heißt das vor allem, dass nach der Installation von Windows kaum mehr Arbeiten anfallen.“

    Sie sind doch Wissenschaftler, oder? Dann beschreiben Sie doch bitte mal die Vorteile des Internet Explorers – wie es Ihr Titel angibt.

    Die zwei oben zitierten Beispiele sind definitiv keine Vorteile im eigentlichen Worsinne.

    Führen Sie bitte die reellen Vorteile des Internet Explorers auf. Beziehen Sie sich dabei bitte auf die Seite der Benutzer, der Webentwickler UND der Systemadministratoren.

    Vielen Dank.

    Ich freue mich auf den Beitrag.

  20. Trackback von vowe dot net am 10.03.04 17:24:

    Vorteile des Internet Explorers

    Michael Pietroforte, IT Leiter an der Universität München, erklärt, warum er den Internet Explorer für besonders geeignet in großen Netzwerken hält. Ich war neulich über eine Aussage auf seinem Weblog gestolpert: In großen Netzen ist meines Wissens, de…

  21. Trackback von Krank? Not over here!? am 10.03.04 19:06:

    Vorzüge des IE

    Michael Pietroforte: Die Vorzüge des Internet Explorers gegenüber Mozilla, Netscape, Opera & Co. Der Autor erklärt uns, warum der internet Explorer besonders in großen Netzwerken…

  22. Trackback von MEX Blog am 11.03.04 15:32:

    Jehova?

    Wolfgang sagte Jahova Michael auch *schreit: STEINIGT SIE!!!*…

  23. Trackback von michaels weblog am 15.03.04 12:39:

    Internet Explorer vs. Mozilla

    Auf Nachfrage von vowe hat Michael Pietroforte 5 Gründe angeführt, warum aus seiner Sicht der Internet Explorer den anderen Browsern wie Mozilla, Opera etc. überlegen ist (speziell in Netzwerkinstallationen). Bei den 5 Gründen kann …

  24. Kommentar von ingo am 9.01.06 17:28:

    ich zitiere mal ne andere webseite dazu (http://www.emailbattles.com/archive/battles/browsers_aacehieihi_gd/):

    The IE team dropped all development of Macintosh version of IE, then outright said it would not develop anything for XP anymore and everyone would have to upgrade to Vista, then they slacked away on security work and instead focused on visual issues while they got spanked on features by Firefox (which is why I switched). The Internet Explorer team needs to be punished, severely, for slacking away and compromising your computer and data security. This is not the case with almost any other Microsoft product. Will Bill fix it? Not as long as you continue to take it and not vote with your feet or at the very least tell them you are not happy with the risk they are placing on your computer.

    der meinung schliesse ich mich einfach an. ich behaupte nicht das firefox die sicherheit schlechthin darstellt, und das dieser (oder andere browser) keine bugs haben. fehlerfreie software gibt es nicht. aber qualitativ gefällt er mir besser.
    und die unterschiede zwischen den browsern sind tatsächlich marginal. aber der unterschied zwischen den browsern und dem internet explorer gewaltig. ein internet-browser beherrscht nach meinem verständnis standards. nur eben die kann der IE bisher kaum richtig. Das soll dann Version 7.0 beheben – weshalb das Unternehmen die Designer auf der Welt bittet die Hacks die Sie für den IE eingebaut haben wieder zu entfernen, da ihre standardkonforme Variante damit nicht mehr zurechtkommt.