Eigenartig: Funk-Chips in Jetons

Ein ganz spezielles Einsatzgebiet für Funk-Chips (RFID, Radio Frequency Identification) hat Gaming Partners International entdeckt: in Jetons, die beim Glücksspiel Verwendung finden. GPI bestückt die Spielsteine mit RFID-Chips von Philips.

RFDI_CHIPS_JETON

Die Vorteile nach Angaben von GPI: Fehler, etwa beim Umtauschen der Jetons in bare Münze, werden eliminiert. Außerdem lassen sich Jetons identifizieren, die ungültig sind oder manipuliert wurden. Zudem kann das Casino relativ einfach ermitteln, wie viele Spielechips in Umlauf sind oder wie viel Trinkgeld ein Mitarbeiter an seinem Tisch erhalten hat.

Ein eher zweifelhafter Effekt: Mithilfe der Funk-Chips lässt sich nachvollziehen, welche Spieltische ein Casino-Gast aufsucht, wie lange er sich dort aufhält und wie viel er dort „verzockt“.

Casinos können sogar den Namen des Gastes in die Funk-Chips der Jetons einprogrammieren. Welchen Vorteil das bringen soll, weiß GPI allerdings nicht zu sagen. Vielleicht den, dass der Croupier dann den Gast mit Namen begrüßen kann.

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