IE Tab: Internet Explorer als Tab im Firefox

Ist schon eine coole Erweiterung für den Firefox, dieses IE Tab. Bei Rechtsklick auf einen Link kann man über das Kontextmenu die entsprechende Seite im Internet Explorer öffnen. Im Gegensatz zu der IE-View-Erweiterung wird der IE dabei als Tab im Firefox gestartet.

Ich frage mich, wie lang es noch dauert, bis mal jemand auf die Idee kommt, ein Tag einzuführen, das den Rechtsklick überflüssig macht. Beim Klick auf einen Link könnte dann automatisch die optimale Rendering Engine gestartet werden. Das würde das Einhalten browser-übergreifender Webstandards obsolet machen und hätte wohl zur Folge, dass wir wieder eine rasante Weiterentwicklung von HTML sehen würden.

4 Kommentare

  1. Trackback von WWWorker - Sascha Carlin am 9.11.05 01:33:

    Conformity by obscurity

    Hi Michael, ich erinnere mit Grausen an ‘best viewed with’, doppelt gepflegte Versionen, Browserweichen und <marquee>. Eigentlich sollte das hinter uns liegen. Es macht keinen Sinn, dass Browserhersteller Formate diktieren. Was dann p…

  2. Kommentar von Michael Pietroforte am 9.11.05 23:06:

    Hallo Sascha, das „best viewed“ würde man dann ja genau nicht mehr benötigen, weil der Aufruf der passenden Rendering Engine automatisch und vollkommen transparent für den Anwender geschieht. Hast Du schon mal ein „best viewed with Adobe Reader“ in einer PDF-Datei gesehen? Warum sollte das bei einer „Gecko-Datei“ anders sein? Ich fände es jedenfalls gut, wenn die Mozilla-Entwickler alle Features ihres Browsers selbst „diktieren“ könnten, ohne sich das erst von Microsoft absegnen lassen zu müssen.

  3. Kommentar von Werner am 26.12.06 23:42:

    Wozu soll das gut sein? Den IE gibt’s nur unter Windows, die Rendering-Engines ändern sich von Version zu Version und was bringt es, die Entscheidung einem Link zu überlassen, statt der zu rendernden Seite…

  4. Kommentar von Michael Pietroforte am 27.12.06 17:55:

    Werner, der Vorteil wäre, dass man nicht immer überprüfen müsste, ob eine Seite in allen gängigen Browsern korrekt dargestellt wird. Das würde die Arbeit von Webmastern erheblich erleichtern. Außerdem würde sich das Web endlich wieder technisch weiterentwickeln, weil sich der Konkurrenzkampf der Browserhersteller nicht mehr nur auf Spielereien konzentrieren würde. Natürlich wäre es auch kein Problem die Rendering-Engine des IE auf andere Betriebssysteme zu portieren. Hersteller von Rendering-Engines müssten sich nur noch an ihren eigenen Standard halten und nicht an den Pseudo-Standard des W3C.