Buchhändler verkauft E-Books
Der Fachbuchhändler Lehmanns bietet ab sofort rund 1.500 Fach- und Sachbücher als E-Books an.
Gegen Bezahlung können die Kunden die Titel jeweils auf ihren Rechner downloaden. Dabei setzt der Buchhändler auf die technische Unterstützung des E-Book-Anbieters Ciando.
Auf der Plattform http://www.Ciando.de gibt es ebenfalls sehr viele E-Books direkt im Angebot. Ciando arbeitet außerdem noch mit Amazon.de, BOL.de, BOL.ch, buch.de, buch.ch sowie Jaeggi.ch und Stauffacher.ch zusammen.
Dem E-Book-Markt schlägt noch immer viel Skepsis entgegen. Wer liest schon gerne Bücher online, heißt es immer wieder. Einen Nachruf auf das E-Book hat das Manager Magazin im Oktober veröffentlicht. Mit Ernüchterung sollen demnach viele Verlage auf das E-Book-Geschäft schauen. 90 Prozent der Verlage glauben nicht, dass digitale Medien das klassische Buch in Zukunft ersetzen können. Das ergab eine Umfrage bei den Mitgliedsverlagen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, auf die sich der E-Book-Artikel bezieht.
Hans Kreutzfeldt ist sehr viel optimistischer. Der Inhaber von Kreutzfeldt Electronic Publishing in Hamburg und Betreiber eines E-Book-Portals meint: "Das richtige Geschäft beginnt jetzt erst. Was bisher geschah, war nur Vorgeplänkel", sagte er jüngst den VDI Nachrichten. Den Grund für seinen Optimismus zieht Kreutzfeldt aus der Tatsache, dass die Verlage E-Books auch für mobile Geräte wie PDAs herstellen. Zudem ziehen die Umsätze mit den elektronischen Schmökern besonders in den USA stark an. 280.590 Titel stehen den Lesern dort mittlerweile zur Verfügung." (Manager Magazin)
Der E-Book-Text verkündigt in wenigen markanten Worten, die E-Books seien ans Ende ihres Weges angekommen. Es gäbe keinen Markt für sie, keinen Bedarf bei Kunden. Es fehlen jedoch aktuelle Marktzahlen und Belege für das Aus der E-Books. Natürlich sind viele E-Book-Player vom Markt verschwunden. Allerdings gibt es im Artikel keine klare Unterscheidung vom E-Book als Hardware oder als digitales Buch. Zudem wird das E-Learning ein wenig schnell aufs Podest gehoben. Bisher habe ich nicht den Eindruck gehabt, dass das E-Learning eine Erfolgsstory ist.
>> Manager Magazin: E-Books sind tot, es lebe das E-Learning
>> Eck.Punkte.log: Marktzahlen

