E-Mail-Marketing: Unzufriedenheit mit Spam-Schutz
Trotz der Bemühungen der E-Mail-Dienste um Anti-Spam-Maßnahmen scheinen die Ergebnisse für viele User noch immer nicht akzeptabel zu sein. Jedenfalls ergab eine aktuelle Spam-Studie der Insecon Marketing, Neu-Isenburg, dass viele Kunden der E-Mail-Service-Anbieter entweder mit den Spam-Filtern nicht umgehen können oder mit deren Effizienz unzufrieden sind.
Rund 23 Prozent der befragten User empfanden den Spam-Schutz ihrer E-Mail-Dienste GMX, Web.de, Yahoo, T-Online und Hotmail als eher unzureichend. Die Studie ergab, dass immerhin 52,7 Prozent der Befragten nicht den Spam-Schutz selbstständig bedienen konnten. Zudem erhielten einige User (6,9 Prozent) 'sehr oft' erwartete E-Mails nicht mehr. Gerade einmal bei 27,5 Prozent funktioniert der Spam-Schutz im gewünschten Maße. Kein Wunder, dass deshalb nur 35,2 Prozent der Anwender ihren Spam-Schutz als 'zweckmäßig' und 'ausreichend' beurteilen.
Die Ansätze der Schutzprogramme gehen durchaus in die richtige Richtung, dennoch sollte die Usability noch um einiges verbessert werden, damit die User tatsächlich in den Genuss des Spam-Schutzes gelangen. Zudem leiden viele User unter dem Verlust wertvoller Informationen, wenn vermeintliche Spam-Mails aussortiert werden, die in Wirklichkeit geschäftskritische Informationen oder einen interessanten Newsletter enthalten.
>> eMarket: Studie: E-Mail-Dienste müssen Spam-Schutz optimieren
Verfasst von: klauseck am 14.01.04, 12:45
