Social Software: Google-Mitarbeiter startet Orkut

In den USA ist die neue Networking-Plattform Orkut von einem Google-Mitarbeiter eröffnet worden. Über die Online-Plattform sollen Freunde via Internet ihre Kontakte pflegen und neue Bekanntschaften schließen können.

Orkut Buyukkokten hat seine Community bei Google als eigenes Projekt entwickelt. Der Suchmaschinenbetreiber erlaubt seinen Mitarbeitern, 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für eigene Projekte zu verwenden und erhält im Gegenzug dafür deren Nutzungsrechte. Auf diese Weise will der Konzern die Kreativität seiner Angestellten fördern.

Bei Orkut ist eine einfache Anmeldung nicht möglich. Wer Mitglied der Networking-Plattform werden will, muss dazu zuvor von einem Orkut-Mitglied eingeladen werden. Dadurch soll verhindert werden, dass die Community für Werbezwecke missbraucht wird.

Auch wenn es sich nicht um ein offizielles Google-Projekt handelt, gilt die Website unter Experten als Test-Plattform für ein Social-Networking-Angebot. Es geht hartnäckig das Gerücht, dass Google vergeblich versucht hat, die Networking-Plattform Friendster zu übernehmen. Dennoch dementiert Google bislang jegliche Absicht, Orkut vermarkten zu wollen:

"We have absolutely no idea. We're going to watch this and see how people react to it," said Google spokesperson David Krane. So we'll see. But Krane also stressed that the system is staying very informal, somewhat similar to when Google puts a "beta" moniker on products like Google Catalogs or Google Labs projects that may never actually make it into Google as a long-term offering. "This service is in affiliation with Google, but it's a product of this 20 percent engineering time and something we haven't made a formal commitment to," Krane said.

Krane said the service currently has no monetization -- no ads are appearing on it from Google, nor is there a fee charged to join." (SearchDay)

Obwohl Orkut vorerst nicht in das offizielle Google-Portfolio aufgenommen werden soll, würde die Plattform sehr gut zu anderen Google-Produkten passen: So hat der Suchmachinenbetreiber mit dem Unternehmen Pyra Labs den Weblog-Dienst Blogger.com übernommen. Viele Elemente eines Weblogs lassen sich durchaus in eine Networking-Plattform integrieren.

Erste Ansätze ergeben sich beispielsweise in den Foren. So plant der deutsche Open Business Club den Einsatz von RSS-Feeds, um auf diese Weise die Vernetzung seiner Mitglieder voranzubringen.

>> SearchDay: Google Releases Orkut Social Networking Service
>> Orkut
>> Social Networking: Friendster
>> Social Networking: MyFriends (deutsches Angebot)
>> Social Networking: Groonity.de
>> Business Networking: LinkedIn
>> Business Networkin: Ryze
>> Business Networking: Tribe
>> Business Networking in Deutschland: Open Business Club
>> Beispiel: Klaus Ecks Kontakt-Seite bei Open BC
>>RSS Feed Open BC

Verfasst von: klauseck am 23.01.04, 22:11
Kommentare

RSS Feeds laufen seit Freitag. Gruss, Lars Hinrichs


Verfasst von: Lars Hinrichs am 24.01.04, 13:05
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