Special-Interest-Blogs haben gute Chancen
Die Zukunft der (semi-)journalistischen Weblogs liegt im Special-Interest-Blog (SIB). Das meint Jimmiz in seinem Weblog. Dem stimme ich gerne zu. Schließlich ist der Markt für Fachzeitschriften und Special Interest ingesamt kleiner geworden. Es finden sich nur selten genügend Anzeigenkunden oder Käufer, um die hohen Druck- und Vertriebskosten einer Printpublikation zu refinanzieren.
Im Gegensatz zu Print können kleine Weblogs sich problemlos auf Nischenthemen einlassen. Vorausgesetzt, es findet sich ein Journalist oder Experte, der sich regelmäßig mit einem Thema online auseinandersetzt.
"Nun, ich glaube die Chance für Weblogs im Journalismus liegt genau da: so nenne ich sie ab jetzt. Bei allen theoretischen Diskussionen haben wir es versäumt, darüber nachzudenken, was die Leser eigentlich interessiert. Über Blogs über Blogging, Blog über Unternehmensblogging oder Tekki-Blogs (Ja, es sind eigentlich SIB's) sind wir kaum hinaus heute. Nick Denton hat das als einer der wenigen vorgemacht. Er ist ein echter Blog-Publizist geworden. fast ein Blog-Mogul schon. Er hat sehr erfolgreich Blogs mit (semi-)professionellen Autorenlanciert: SIB's über Sex oder Must-Haves sowie Zielgruppen-Blogs über Hauptstadt-Klatsch oder zur aufregendsten Stadt der Welt. Und es werden mehr werden. Treue Leser, die jeden Tag reinklicken." (Jimmiz )
Ein Businessmodell ist das jedoch noch längst nicht. Dazu gehört mehr: eine Idee zur Refinanzierung. Allerdings könnte das schneller funktionieren, als viele Blogger ahnen. Erste Erfolge gibt es immerhin bereits zu bestaunen: Rafat Ali hat das mit seinem Weblog PaidContent.org längst vorgemacht. Und andere sind ihm erfolgreich gefolgt.
Ping von: ::::: Phototalk :::::, am 11.04.04, 20:17
Titel: Special Interest Blogs
Ping von: PR Blogger, am 27.09.04, 21:35
Titel: Kampf um die Aufmerksamkeit

