Unternehmen hassen E-Mail-Bewerbungen
Die Zahl der E-Mail-Bewerbungen nimmt rasant zu, dennoch steigen mit einer Online-Bewerbung nicht unbedingt die Jobchancen. Im Spiegel behauptet Wolfgang Jäger, Professor an der Fachhochschule Wiesbaden: "Die Unternehmen hassen die E-Mail-Bewerbungen mit sieben Anhängen, auch wenn sie es nicht so offen zugeben". Sie kosten Zeit und treiben die Bearbeitungskosten in die Höhe.
Personalabteilungen bevorzugen eher Online-Bewerbungen, die nicht per E-Mail, sondern über eigens dafür eingerichtete Online-Formulare eingehen. Am liebsten würden sich viele Unternehmen offen gegen E-Mail-Bewerbungen aussprechen. Das trauen sie sich jedoch nicht, weil sie einen Imageverlust als Arbeitsgeber befürchten. "Für die meisten Recruiter ist das wohl die unbeliebteste Form der Bewerbung", bestätigt auch Martin Dröge, Referent für Personalmarketing bei der Deutschen Telekom in Bonn, gegenüber Spiegel Online. Laut der Studie "Human Resources im Internet 2003/2004" boten 2003 bereits 80 Prozent der Unternehmen ein Online-Formular an.
Anscheinend empfiehlt es sich, vor einer schriftlichen Bewerbung die Kommunikation mit den Ansprechpartnern in den Personalabteilungen zu suchen. Auf diese Weise findet jeder ganz schnell heraus, welche Art der Bewerbung erwünscht ist.
>> Spiegel: Bitte, bitte keine E-Mails
Verfasst von: klauseck am 13.05.04, 14:38
