Trackback als Online-Pranger
Können es sich gewinnorientierte Weblogs leisten, Trackbacks anzubieten? Oder sollten sie nicht lieber darauf verzichten? Diese Frage stellt das Netzbuch . Six Apart lädt zur Kritik via Trackback geradezu ein.
Ausgangspunkt der Überlegungen sind Mena Trotts Erläuterungen zum neuen MT-Preismodell von Six Apart, das zahlreiche Trackbacks auslöste. Dabei stellt sich das Movable Type-Unternehmen in gewisser Weise selbst an den Pranger... Viele Kunden mögen das neue Preismodell überhaupt nicht und machen daraus auch keinen Hehl. Warum sollen Unternehmen online "Selbstkritik" üben? Soviel Offenheit mag ehrenwert sein, wirkt sich jedoch auch schnell geschäftsschädigend aus.
PJ Doland meint dazu in seinem Weblog "The Frosty Mug Revolution" ganz treffend: "The mob has spoken, and it’s publicly viewable on the company site."
>>CyDome: Weblog-Software: Movable Type dreht an der Preisschraube
>> Doland: The Problem with Trackback

