Bald 90 Prozent aller E-Mails Spam?

Wenn sich heute die Onliner über zu viel Werbung im E-Mail-Postfach aufregen, deutsche Universitäten und die Bundesregierung vom Spam-Aufkommen beinahe lahm gelegt werden können, was wird dann erst in wenigen Jahren der Fall sein. Während wir erst eine Spam-Quote von rund 41 Prozent aufweisen, soll die Spam-Rate in den USA laut einer aktuellen Messagelab-Studie derzeit bei "über 80 Prozent" liegen.

Falls die Spam-Quote weiterhin wie bisher wachse, könnte sie in den USA sogar innerhalb eines Jahres auf über 90 Prozent ansteigen. Deshalb fragt Frank Patalong berechtigterweise im Spiegel: "Ein guter Zeitpunkt, in Fax-Technik zu investieren?" Alternativ bietet sich allerdings auch noch eine etwas innovativere Vorgehensweise via RSS an.


>>cyDome: Mail-Versender unterlaufen amerikanisches Anti-Spam-Gesetz
>>cyDome: RSS: Entwickeln sich RSS-Feeds zum Schreckgespenst für E-Mail-Marketiers?
>>cyDome: 10 gute Argumente für RSS
>>Brightmail Spam-Statistiken
>>E-Mail-Marketing-Blog: Universitäten kapitulieren vor Spam-Flut

Verfasst von: klauseck am 24.05.04, 20:06
Kommentare

> Alternativ bietet sich allerdings
> auch noch eine etwas innovativere
> Vorgehensweise via RSS an.

...wäre da nicht das Problem mit der geringen Verbreitung der Feedreader. Ich habe bislang die Erfahrung gemacht, dass außerhalb der "Blogosphäre" die wenigsten etwas mit RSS anzufagen wissen (von einer sehr internet-affinen Zielgruppe mal abgesehen). Die Tatsache, dass RSS-Feeds mit einem XML-Button (ein RSS-Button wäre doch passender) gekennzeichnet sind, nach einem Klick auf den Button nur Zeichensalat liefern und es auf den wenigsten Seiten eine Erklärung zu RSS gibt, wird den Einstieg für Newbies nicht gerade erleichtern. Im Internet Marketing Forum auf openBC gibt es zu diesem Thema übrigens auch gerade eine Diskussion: http://www.openbc.com/cgi-bin/forum.fpl?op=showarticles&id=27457&articleid=28050#28050

Und - wie ich dort bereits schrieb - meine eigenen Blogs können hier durchaus als Negativ-Beispiel angesehen werden ;-) Ein Fragezeichen neben dem Button mit einem Link zu einer Seite, auf der die RSS-Technik kurz erklärt wird, würde vielen vermutlich schon weiterhelfen...

Viele Grüße

Nico Zorn


Verfasst von: Nico Zorn am 24.05.04, 21:06

RSS ist sicherlich nicht so einfach zu verstehen, und noch sind die RSS-Reader ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Dennoch bin ich zuversichtlich,dass sie sich verbreiten werden. Schließlich gibt es täglich attraktivere RSS-Angebote dank der vielen Online-Medien, die mittlerweile auf RSS setzen. Wenn die User die Vorteile eines Webfeeds für sich entdecken, werden Sie ihn auch gerne nutzen. Vermutlich wachsen RSS und E-Mail ohnehin in irgendeiner Form zusammen. Erste Ansätze dazu gibt es bereits. Letztlich entscheidet der User, ob er eine Information via Browser, Mail oder über ein sonstiges Tool bezieht.


Verfasst von: Klaus Eck am 24.05.04, 21:24
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