Business Weblogs nicht ohne Content
Welche Themen kann ein Unternehmen online für sich besetzen? Welche Ideen hat es für das Blogging? Bevor ein Unternehmen ein Bussiness Weblog einrichtet, sollte es einige Fragen überprüfen:
"If you don't have access to a continual stream of information relating to your company or the product you intend to promote, implement a periodic e-newsletter. Blogging isn't for you. " (Tessa Wegert bei ClickZ
Ein regelmäßiger Corporate Newsletter, der alle ein bis drei Monate verschickt wird, ist manchmal sinnvoller als ein Weblog, das nicht regelmäßig mit Inhalten bestückt wird.
Verfasst von: klauseck am 01.07.04, 11:48Dass Weblogs und Newsletter Alternativen waeren, sehe ich nicht so. Die Frage, wo die Inhalte herkommen, stellt sich in beiden Faellen. Und wer nicht im Tagesbetrieb (quasi nebenbei) Zeit findet, ab und zu den einen oder anderen Gedanken, die eine oder andere Information aufzuschreiben, über die er online, in Printmedien oder als Teil seiner Arbeit stolpert, wird auch kaum Zeit frei schaufeln koennen, regelmaessig sich viele Stunden hinzusetzen, um unvorbereitet einen Newsletter zu erstellen.
Bei mir ist es so gewesen, dass es mir viel leichter gefallen ist, ab und zu beilaeufig Blogeintraege zu posten, als regelmaessig einen Newsletter zu editieren. Da unser Branchen-Newsletter aber bereits mehrere Tausend Abonnenten hatte, habe ich einen anderen Weg gewaehlt und mit einer befreundeten Monatszeitschrift, die in der selben Branche taetig ist wie unser Portal, eine Kooperation vereinbart. Die Redaktion der Zeitschrift erstellt den gemeinsamen Newsletter und greift dabei inhaltlich auch auf meinen Blog zurueck (neben weiterem Content, der bei der redaktionellen Arbeit des Printausgabe anfaellt).
Diese Kooperation hat sich in den ersten Monaten bereits als fuer beide Seiten sehr vorteilhaft herausgestellt:
- Die groessere Zahl der gemeinsamen Abonnenten, mittlerweile ueber 11.000, ist attraktiv fuer Inserenten.
- Es gibt keinen erkennbaren Kannibalisierungseffekt (Abo-Abbestellungen).
- Die Zufriedenheit der Leser ist - soweit durch Zuschriften und in Gespraechen erkennbar - wegen des breiteren Themenspektrums gestiegen.
- Nicht zuletzt wird auch die Kooperation an sich gelobt, weil es nicht alltaeglich ist, dass sich zwei Projekte, die sich auch als Wettbewerber begreifen koennten, in dieser Weise eng kooperieren.
Die Kooperation wird natuerlich dadurch erleichtert, dass sich der eine Partner primaer als Online-Portal versteht, der andere als Printmedium.
Verfasst von: Gerhard Schoolmann am 03.07.04, 17:45
Es ist natürlich von Fall zu Fall abzuwägen, ob sich Newsletter und/oder Weblogs für ein Unternehmen eignen. Ein gutes Weblog sollte mehrmals in der Woche gepflegt werden. Das ist sicherlich nicht jedem Unternehmen möglich. Deshalb kann es sinnvoll sein, dann doch weiterhin auf Newsletter zu setzen. Content Syndication - wie im Kommentar beschrieben - ist dabei natürlich auch eine Möglichkeit, attraktiven Content zu nutzen. Allerdings passt der mehrfachverwertete Content nicht immer zu einem Unternehmen. Es fehlen oftmals die Bezüge zum eigenen Business.
Verfasst von: Klaus Eck am 05.07.04, 20:00

